Titel Projekt

„Grundstein-Frauen aus Afrika – GFA“. Sozialökologisch bewusstes Unternehmertum neu gedacht. Ist ein Projekt zur Mobilisierung, Qualifizierung und Stärkung afrikanischer Frauen für eine Existenzgründung mit ökosozialer Ausrichtung.

Antragstellende Organisation

Maat-GWÖ e.V. – Gemeinwohl-Ökonomie Afrika ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Fulda, Gamsweg 26, 36041 Fulda, Tel.: 0661-90165091 -0176-23149030, e-mail: u.ndakon@maat-ecg.org

www.maat-ecg.org

 Projektstandort: Land/Ort

Niedersachsen

 Geografische Ausdehnung

  • Hannover
  • Hameln
  • Braunschweig
  • Wendeburg
  • Barsinghausen

Zielgruppe(n)

50 ausgewählte afrikanische Frauen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren aus Niedersachsen

Durchführungszeitraum:

2 Jahre ab 01.07.2022

Kurzbeschreibung des Projekts

Das Projekt „Grundstein-Frauen aus Afrika“ – GFA. Sozialökologisch bewusstes Unternehmertum neu gedacht! sieht die Fortbildung ausgewählter afrikanischer Frauen und ihre Begleitung auf dem Weg zu einer Existenzgründung mit ökosozialer Ausrichtung und zur strukturellen Stärkung der gegründeten Projekte vor. Eine solide Existenzgründung setzt eine breit informierte mündige und fachlich kompetente Persönlichkeit voraus. Eine Existenzgründung mit ökosozialer Ausrichtung setzt noch dazu ein Bewusstsein für die Bedeutung der aktuell notwendig gewordenen ökosozialen Transformation unserer Wirtschaft und Gesellschaft voraus ebenso wie für die Rolle, die jede(r) Existenzgründer*in unabhängig von der Größe des zu gründenden Unternehmens darin spielen kann. Deshalb startet das Projekt mit einer Schulung in allgemeinbildenden Themen, die ein feines Verständnis der deutschen Gesellschaft und ihrer aktuellen und zukünftigen Herausforderungen ermöglichen, um danach die fachlichen Kompetenzen zu vermitteln, mit denen die bei den Gründerinnen vorhandenen Kompetenzen aufgerundet, ergänzt und verstärkt werden können.

Kurzinformation zur Trägerorganisation

Träger des Projektes ist der Verein Maat-GWÖ e.V. – Gemeinwohl-Ökonomie Afrika mit Sitz in Fulda. (www.maat-ecg.org). Der Verein wurde im November 2018 mit dem vorrangigen Ziel gegründet, von Deutschland anfangend das alternative Wirtschaftsmodell der Gemeinwohl-Ökonomie (www.ecogood.org) durch Aufklärungsarbeit, Förderung von Existenzgründungen und Projektarbeit in den afrikanischen Ländern und der afrikanischen Community in den europäischen Ländern, systematisch zu fördern, zu verbreiten und zu verankern. Der Verein ist gemeinnützig.

Unsere Überzeugungen:

  • Aufgrund des weltweiten Klimawandels ist ein verstärktes Bewusstsein für die ökosoziale Verantwortung aller Wirtschaftsakteur*innen (und nicht nur der großen Konzerne) notwendiger denn je.
  • Wir glauben, , dass die vier Wertedimensionen der Gemeinwohl-Ökonomie, die als Stützen für einen sozialökologischen Umbau der Wirtschaft dienen, dem kulturell-afrikanischen Denken, Fühlen und Handeln, auch auf dem wirtschaftlichen Sektor entsprechen. Denn Afrikaner*innen wachsen meistens in einem kulturellen und sozialen Umfeld auf, indem eine soziale Einstellung selbstverständlich ist. Zudem haben afrikanische Kulturen einen Umgang mit der Umwelt kultiviert, die auf Respekt beruht. Dieses Wirtschaftsmodell ist also dasjenige Modell, auf dem die Verbesserung des Lebensstandards und der Lebensgrundlagen der afrikanischen Community zu realisieren ist. Diese Werte sind: Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und demokratische Mitentscheidung.

Der Ansatz der Gemejnwohl-Ökonomie

Nach dem Ansatz der Gemeinwohl-Ökonomie soll jede Organisation ihren Geschäftsbetrieb nach diesen Grundwerten ausrichten und dies mit einer Gemeinwohlbilanz nachweisen. In Deutschland sind nach diesem Instrument im letzten Quartal 2021 ca. 760 Unternehmen aller Größen zertifiziert und bilden einen immer wachsenden Cosmos ökosozial ausgerichteter Unternehmen. In einer solchen Bilanz macht sich ein Unternehmen die sozialen und ökologischen Auswirkungen seines Handelns bewusst und kann sie gezielt lenken. Alle Rechtsformen für unternehmerisches Handeln sind vorgesehen. Dennoch wird nach Möglichkeit die Form der Genossenschaft besonders favorisiert. Der Verein will dazu beitragen, dass Existenzgründerinnen von Anfang an sich dieser Verantwortung bewusst sind und ihr Projektkonzept danach ausrichten. Mit diesem Projekt sollen afrikanische Frauen diesen Kosmos der sozialökologisch ausgerichteten Unternehmen in Deutschland erweitern.

Die Gründer: Personelle und fachliche Kapazitäten

Dr. Urbain N’Dakon, Germanist, Fachmann für Marketing, Immobilienmanagement, Qualitätsmanagement, Mitgründer und erster Vorsitzender. Zertifizierter Referent der Gemeinwohl-Ökonomie. Bekennt sich zu einer wertegetriebenen humanen Wirtschaft und zur Gemeinwohl-Ökonomie. Diverse Berufserfahrungen: Berufsberatung, Wirtschaftsförderung, Koordination von Forschungsprojekten, Qualitätsmanagement, Geschäftsführung in Verbänden von Migrantenselbstorganisationen.

Germain Nimpagaritse, Studium der Philosophie, Ökonomie und Computer Science, Fachmann für EDV-Programmierung im Bereich Finanzdienstleistungen, Finanzbuchhaltung, 2. Vorsitzender des Vereins Maat-GWÖ e.V. – Gemeinwohl-Ökonomie Afrika. Jesuit, bekennt sich zu einer wertegetriebenen humanen Wirtschaft und zur Gemeinwohl-Ökonomie. Diverse Berufserfahrungen als Gründer und Geschäftsführer in unterschiedlichen Branchen und in der Diplomatie.

Beschreibung der Ausgangssituation vor Ort, Problemanalyse

Die afrikanische Frau: Die Mutter der Welt

Die Wissenschaft lehrt uns, dass die Menschheit in Afrika entstanden ist und sich in einer schrittweisen Bewegung auf den gesamten Planeten ausgebreitet hat, nachdem die stärkste menschliche Species ihr Überleben gesichert hatte. Da das Überleben eines Menschen maßgeblich von der Umsorgung durch seine Mutter abhängt, kann man behaupten: Wenn die Menschheit dem afrikanischen Menschen ihr Fortbestand zu verdanken hat, dann verdanken der afrikanische Kontinent und seine Menschen der afrikanischen Frau ihren Fortbestand. Im Endeffekt zeigt sich die afrikanische Frau als der Grundstein, auf dem die gesamte Menschheit aufgebaut ist. Die legendäre Kraft und der Mut afrikanischer Frauen hat sich in Geschichte und Gegenwart immer wieder gezeigt. In Afrika findet man einzigartige Entwicklungen wie zum Beispiel die erste ausschließlich weibliche Dynastie der Menschheitsgeschichte im antiken Nubien. Priesterinnen und Königinnen sind ein selbstverständlicher Teil der afrikanischen Kultur und Geschichte.

Die afrikanische Frau heute

Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln liegt aktuell vielerorts noch in weiblicher Hand, in manchen Ländern werden Frauen wegen ihrer Tüchtigkeit „100 Arme“, in anderen „Mama Benz“ genannt. Viele Entwicklungshilfe-Organisationen haben dies inzwischen erkannt und machen in vielen afrikanischen Ländern das Empowerment von Frauen zu einem ihrer wichtigsten Aufgabenfeldern. Vorbildliche Unternehmen in Afrika vertrauen Frauen strategisch wichtige Aufgabengebiete an.

Egal wie alt: In einem völlig neuen kulturellen und sozialen Umfeld sind die meisten afrikanischen Frauen bereit, einen Neuanfang zu wagen, eine neue Sprache zu erlernen, ein neues Umfeld kennenzulernen, eine Existenz aufzubauen, einen guten Beitrag für die Menschen hier zu leisten und gleichzeitig Menschen in ihren Heimatländern zu unterstützen.

Verschwendung von Talenten und Erfahrungen

Doch in Deutschland finden viele afrikanische Frauen nicht den richtigen Weg, ihr großes Potential zum Wohle der Gesellschaft zu entfalten. Ihnen steht eine Reihe von Hürden im Wege, die nur durch eine spezielle Unterstützung und Empowerment-Strategie beseitigt werden können. Viele afrikanische Frauen haben vor ihrer Einreise nach Deutschland eine Berufsausbildung und -erfahrung gesammelt, nicht selten als Unternehmerinnen. In Deutschland erlernen sie die Sprache und machen auf dem Arbeitsmarkt diverse Erfahrungen. Oft werden ihnen bei Umschulungen berufliche Entscheidungen mit dem Versprechen auf bessere berufliche Aussichten aufgezwungen. Aus Unkenntnis und einem ungenügenden Verständnis der Funktionsweise der deutschen Systeme trauen sie sich nicht sich zur Wehr zu setzen und ihre eigenen Vorstellungen durchzusetzen. Das gilt sogar für Frauen, die eine komplette Ausbildung oder ein Studium in Deutschland hinter sich gebracht haben. Sie erleben vielfache Diskriminierungen, die, wenn sie auf aufgezwungenen beruflichen Wegen erfolgen, besonders schwer zu verarbeiten sind.

Strukturelle Nachteile

Der Versuch, eine Existenz aufzubauen, scheitert seinerseits an bürokratischen Hürden. Ohne zielgerichtete Empowerment-Strategie für sie können viele ihren Wunsch, eine eigene Existenz aufzubauen, nicht realisieren, da sie den Vorgang als zu komplex empfinden. Der berufliche Weg vieler afrikanischer Frauen zeigt sich dann als ein Hürdenlauf, so dass sie irgendwann, wenn sich die Hoffnungen zerschlagen, resignieren und sich in die frustrierende und deprimierende Situation von Hartz-Vier-Empfängerinnen zurückziehen. So werden selbst starke Persönlichkeiten zu Sozialfällen und eine Belastung für die Sozialkassen, was in Afrika völlig gegen ihr Selbstverständnis spräche. Auf diese Art und Weise geht der deutschen Gesellschaft die enorme Leistungsfähigkeit afrikanischer Frauen meistens verloren.

Sozialkompetenzen der afrikanischen Frau

Neben der wirtschaftlichen Leistungsbereitschaft geht der deutschen Gesellschaft das Potential der afrikanischen Frau zur Mitgestaltung des sozialen Miteinanders von deutschen und Menschen mit Migrationshintergrund verloren, wenn keine spezielle Projekte konzipiert und umgesetzt werden. Die meisten afrikanischen Frauen sind in ihrer Community sozial engagiert, da sie Solidarität instinktiv als lebensnotwendig empfinden. In einer alternden deutschen Gesellschaft mit entsprechenden Herausforderungen hinsichtlich des sozialen Zusammenhalts wäre das soziale Engagement der afrikanischen Frau auch von besonderem Belang. Um als Unternehmer*in soziales Engagement zu pflegen braucht es für die afrikanische Frau jedoch ein besonderes Empowerment und eine besondere Sensibilisierung. Wie kann man als kleines Unternehmen gleichzeitig Geld verdienen und sozialökologische Verantwortung übernehmen? Die Instrumente der Gemeinwohl-Ökonomie ermöglichen ein solches sozialökologisches Engagement bei gleichzeitigem Bemühen um die notwendigen schwarzen Zahlen.

Bewusstsein für sozialökologische Verantwortung

Kleine Unternehmen mit sozialökologischem Selbstverständnis werden gemeinhin dem Sozialunternehmertum zugerechnet, weil ein solches Engagement sonst eher von großen Firmen erwartet und eingefordert wird. Der Ansatz der Gemeinwohl-Ökonomie ist, dass jedes Unternehmen zunächst auf freiwilliger Basis sozialökologische Wirkung entfalten und so seinen Beitrag zur sozialökologischen Transformation der Wirtschaft und der Gesellschaft leisten soll. Eigentlich soll jede Organisation, ob im Profit- oder Nonprofitbereich eine sozialökologische Verantwortung übernehmen, und der Staat müsste dies perspektivisch honorieren, damit noch mehr von solchen Unternehmen und Organisationen entstehen und dass ihnen keine Wettbewerbsnachteile entstehen.

Gründerinnen mit sozialökologischem Engagement

Das Projekt «Grundstein-Frauen aus Afrika – GFA. Sozialökologisch bewusstes Unternehmertum neu gedacht!“ will eine Unterstützung der Integrationsbemühungen der deutschen Behörden und der afrikanischen Frauen sein. Ziel des Projektes ist es, ausgewählten afrikanischen Frauen, die die notwendigen Voraussetzungen erfüllen (berufliche Qualifikation und -erfahrung, Willen zur Existenzgründung) eine Existenzgründung mit sozialökologischer Ausrichtung zu ermöglichen und sie somit aus dem Zustand von Sozialhilfeempfänger*innen zu befreien, bzw. sie nicht erst in die Situation geraten zu lassen. Das Projekt will afrikanischen Frauen durch eine gezielte Empowerment-Strategie, Wissensvermittlung und Begleitung eine aktivere Partizipation an dem wirtschaftlichen Leben in Deutschland ermöglichen und mit den Instrumenten der Gemeinwohl-Ökonomie dafür sorgen, dass sie im ökologischen und sozialen Bereich Verantwortung übernehmen.

Integration und Inklusion

Zum einen geht es darum, die Frauen über die deutsche Gesellschaft, ihre Strukturen und den bestehenden Teilhabemöglichkeiten zu informieren und zu sensibilisieren, damit sie ein feines Verständnis des Umfeldes erwerben, in dem sie ihre Kräfte entfalten wollen. Zum anderen wird das Projekt die von den Frauen mitgebrachten und hier erworbenen Kompetenzen auffrischen, ergänzen, verbessern und den Anforderungen des heutigen Anforderungen des Arbeitsmarktes anpassen, damit sie besser in der Lage sind, sich auf dem Arbeits- und Existenzgründungsmarkt zu behaupten. Darüber hinaus wird das Projekt die Frauen während des ganzen Existenzgründungsprozesses beraten und begleiten und ihnen nach der ersten zweijährigen Pilotphase weiterhin unterstützend zur Seite stehen.

Gemeinwohl-Matrix

Die Sozialökologische Verantwortung soll sich in der Umsetzung der Matrix der Gemeinwohl-Ökonomie im wirtschaftlichen Handeln zeigen. Die Werte der Gemeinwohl-Ökonomie (Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitentscheidung) sollen in einem stetigen, auch in kleinen Schritten möglichen Bemühen in den Beziehungen zu den Berührungsgruppen der Unternehmerin zum Ausdruck kommen: Finanzpartner*innen, Mitarbeiter*innen, Kund*innen und Mitunternehmer*innen, soziales Umfeld sollen das Engagement der Unternehmerin spüren.

Das Innovative am Ansatz der Gemeinwohl-Ökonomie ist, dass Umweltdenken ganzheitlich betrachtet wird. Gemeinhin verortet sich der Mensch als Wirtschaftsakteur außerhalb der Umwelt und versteht Umweltschutz technokratisch als Schutz der natürlichen Umwelt und als Reparatur der industriellen Schäden an dieser natürlichen Umwelt. Dabei wird vergessen, dass der Wirtschaftsakteur selbst Teil der Umwelt ist und dass er selbst genauso bedroht ist wie die anderen Arten der natürlichen Umwelt, denn die Schäden an der natürlichen Umwelt wirken sich auf ihn selbst negativ zurück.  Die Gemeinwohl-Ökonomie sieht den Wirtschaftsakteur in vielfältigen Interaktionen innerhalb eines Netzwerks, das aus kleinen verschiedenen sozialen Umwelten besteht. Die Pflege der Beziehungen des Unternehmers zu diesen aus Stakeholdern bestehenden sozialen Umwelten ist genauso eminent wichtig wie die der natürlichen Umwelt.

Umsetzung der Gemeinwohl-Matrix bei startenden Unternehmer*innen

Aus den 20 Themen der Gemeinwohl-Ökonomie soll jede Gründerin eine Auswahl treffen, die sie in ihrem Projektkonzept besonders berücksichtigen wird. Am Ende des Begleitungszeitraums wird eine Gemeinwohlbilanz erstellt, die die ausgewählten Themen berücksichtigt. Der Beitrag der Unternehmerin zum Gemeinwohl wird in einer Bilanzzahl ausgedrückt. Somit wird die afrikanische Gründerin Teil einer immer wachsenden Welt von gemeinwohlorientierten Unternehmer*innen mit deutlich sozialökologischer Ausrichtung, in der u.a. vielfältige Beziehungen und Solidarität mit Mitunternehmer*innen gepflegt werden. Davon wird das soziale Miteinander in ihrem Umfeld sehr profitieren.

Zusammenfassung: Wirkungen

Das GFA-Projekt will afrikanische Frauen aus dem systematisch drohenden Dauerzustand der Arbeitslosigkeit und der unfreiwilligen Passivität befreien, ihnen den Weg zur finanziellen Unabhängigkeit und zur Selbstverwirklichung öffnen und so die Sozialsysteme dauerhaft entlasten. Gleichzeitig sollen sie sich die Sinnhaftigkeit ihres unternehmerischen Handelns für sich und die Gesellschaft bewusst machen, damit sie ihren legitimen Stolz daraus ziehen können. Ein guter Weg zur sozialen Verantwortung ist zum Beispiel die Initiierung von Nachbarkeitsfesten und Nachbarkeitshilfe, womit die afrikanische Frau sich als Brückenbauerin und Agent einer solidarischen Nachbarschaft betätigen kann.

Der afrikanischen Frau soll durch dieses innovative Projekt verbesserte Voraussetzungen geschaffen werden, selbst wie in ihrem Heimatland Arbeitsstellen zu schaffen, Steuern zu zahlen, Zugang zu Krediten zu haben, sich eine Wohnung oder ein Haus zu finanzieren und sozialökologisches Engagement in ihrem sozialen Umfeld zu entfalten. Entscheidet sich eine Gründerin für ein entwicklungspolitisches Engagement in ihrem ursprünglichen Heimatland, was viele bereits tun, leistet sie einen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen im Zusammenhang mit der Migrationsproblematik. Ein erwünschter Nebeneffekt des Projektes ist ein verbesserter Stand der Frau, mehr Selbstbewusstsein und Resilienz gegenüber rassistischen Vorurteilen in Deutschland.